Woran erkennt man die Qualität eines Weines?

Das ist eine Frage, die sich jedem stellt, der beginnt sich mit Wein zu beschäftigen!

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Wein kostet zu recht Geld… Und mit Ausnahme von prominenten Weinen, bei denen man mehr den Namen als den Wein bezahlt, ist der Preis meist auch mit dem Aufwand, der dahinter steckt zu erklären.

Der Winzer kann einen Weinberg so bewirtschaften, dass der Ertrag pro Rebe bei sagen wir mal vier Flaschen Wein liegt. Oder so, dass er von einer Rebe eine Flasche bekommt (ganz grob geschätzte Angaben). Die einzelne Flasche von einer Rebe ist natürlich viel konzentrierter und eben auch teurer als eine der vier Flaschen der anderen Rebe: Qualität versus Quantität.

Um festzustellen, ob man eine gute Qualität im Glas hat, kann man sich den Unterschied zwischen einem frisch gepressten Orangensaft und einer Orangenlimonade ansehen: Einmal konzentriert und voller Geschmack, einmal wässrig und süß. Und genau so ist es bei Wein auch.

Man muss etwas sensibel dafür werden, aber es ist Übungssache und nicht schwer. Der Qualitätsunterschied ist also wirklich für jeden, der darauf achtet schmeckbar.

Die Preisspanne, an der man sich gerade zu Beginn orientieren und gut zurechtfinden kann geht meiner Meinung nach bei 5€ pro Flasche los. Damit kann man gut starten und sich an das Thema herantasten. Das Meiste was darunter liegt, macht leider oft keinen Spaß und sagt selten etwas aus. Die nächste Hürde liegt dann um die 10€, da beginnen so manche Feinheiten und die Weine werden merklich dichter und tiefgründiger. Zu Beginn würde ich mich also zwischen 5-10€ aufhalten – das steigert sich dann von ganz alleine, wenn man neugierig geworden ist – das ist wie ein kleiner Fluch 😉

 

 

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